Referenzen

Die ersten Steffturbinen produzieren in der Schweiz und in Afrika elektrischen Strom

Emmen, Schweiz

Gleich zwei parallel angeordnete Steffturbinen sind bei der Abwasserreinigungsanlage Buholz in Emmen im Einsatz. Die Abwasserreinigungsanlage gehört zur 2010 entstanden REAL – Recycling Entsorgung Abwasser Luzern und führt die Abwasserreinigung von acht Verbandsgemeinden aus der Region Luzern durch. Mit Hilfe der Steffturbinen wird das gereinigte Abwasser auf den letzten Metern kurz vor der Rückgabe in das Fliessgewässer energetisch verwertet.


Colombier, Schweiz

In der Kläranlage ,La Saunerie‘ bei Colombier, im Kanton Neuenburg, produziert die schweizweit erste Steffturbine sauberen elektrischen Strom. Die Turbine ist in den Wasserkreislauf der Kläranlage integriert und nutzt das gereinigte Klärwasser vor dessen Rückfluss in den Neuenburgersee. Auf einer Fallhöhe von 4 Metern werden bei Wassermengen von bis zu 400 Litern pro Sekunde 12 kW Strom erzeugt. Die Jahresproduktion trägt zur Deckung des Eigenbedarfs bei. Sie erreicht bei einer durchschnittlichen Wassermenge von nur 180 Litern pro Sekunde rund 45 000 kWh. Die Steffturbine wurde im September 2014 aufgebaut. Nach wenigen Tagen Installationszeit war sie betriebsbereit.


Nyangao, Tansania

Seit Januar 2014 versorgt in Nyangao, Tansania, eine Steffturbine eine Schule und die umliegenden Häuser mit elektrischem Strom. Die Turbine nutzt die Wasserkraft am Auslauf eines Dorfweihers, der das Dorf mit Wasser versorgt. Nyangao liegt in einer entlegenen ländlichen Region an der Grenze zu Moçambique. Die Stromerzeugung wurde früher ausschliesslich durch das sehr instabile staatliche Elektrizitätsnetz, Dieselgeneratoren und eine bereits bestehende Kleinwasserkraftanlage einer christlichen Mission sichergestellt.

Die herausragenden Merkmale des Projekts:

  • Je nach Wassermenge zwischen 5 und 12 kW Leistung

  • Zusammenbau der Steffturbine am Hauptsitz der WRH Walter Reist HOlding AG in HInwil und Lieferung in eine schwer zugängliche Region

  • Installation innerhalb von einer Woche mit einfachsten Mitteln

  • sinvolle Nutzung bestehender baulicher Strukturen

  • hundertprozentiger Ersatz eines Dieselgeneratiors, ökologischer und wirtschaftlicher Gewinn